Magnesium im Plasma

Kurzbezeichnung
Mg
Einheit
mmol/l
Probenmaterial
Heparin-Plasma (grünes Röhrchen)
Abnahmebedingungen
siehe „Präanalytik Punktat“, nüchtern
Spezieller Begleitschein
Methode
Photometrie
Störfaktoren

Hämolyse, zu lange Stauung: falsch erhöhte Werte; Thiaziddiuretika: erniedrigte Werte; Pseudohypomagnesiämie infolge erniedrigter Albuminwerte

Analysentage
Täglich
Stabilität
Referenzbereich
0,7 – 1,0 mmol/l 0,65-1,05 mmol/l (Modular)
Literaturreferenz
lt. Firmenangaben
Indikationen

Neuromuskuläre Symptome (Tremor, Tetanie, Myoklonus, Krämpfe), Herzrhythmusstörungen, EKG-Veränderungen, vegetative Dystonie, parenterale Ernährung; Diuretika-Therapie, intestinale Resorptionsstörung, Niereninsuffizienz

Pathologische Werte
Folgeparameter
Klinische Information

Erniedrigte Werte: Malnutrition (Alkoholismus), Malabsorption (Pankreatitis, M. Crohn, Colitis ulcerosa), Hyperthyreose, Hyper- und Hypoparathyreoidismus, M. Conn, Diabetes mellitus, Leberzirrhose, nephrotisches Syndrom, hereditär, renale Verluste (nephrotox. Medikamente wie Cisplatin o.ä.; Diuretika, osmotische Diurese bei DM). Klinische Zeichen eines Magnesiummangels (z.B. Tremor, Krämpfe, Muskelzucken, cardiale Arrythmien) treten wahrscheinlich erst bei Plasmawerten <0,5 mmol/l auf. Die Hypomagnesiämie kann die Ursache einer Hypokalziämie sein. Zum Ausschluß einer Pseudo-hypomagnesiämie Albumin im Plasma bestimmen (Hypoalbuminämie?).

Sensitivität
0,03 mmol/l
Spezifität
VK
VK in der Serie: 1,2 %, VK von Lauf zu Lauf: 1,4 %
Kassenleistung ÖKG
Kassenleistung kleine Kassen
Zusatzkosten